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Chiropraktische Justierung von Herz und Hirn?

Zu viel Stress und Veränderungen können uns überfordern und damit krank machen.„Jetzt reg dich doch mal nicht so auf!“ Wer kennt diesen Ausspruch nicht? Ob still zu sich selbst gesprochen oder an andere gerichtet, bringt der Satz gleich zwei altbekannte Fakten auf den Tisch: Was wir fühlen und unsere rationale Analyse gehen nicht per se Hand in Hand. Aber warum ist das so und sind wir dem einfach ausgeliefert? Auf diese Fragen möchte ich hier eingehen.

Nahaufnahme von einem nackten Füßen auf einem Holzstamm. Zwischen dem kleinen Zeh steckt ein Gänseblümchen.

Balancekünstler Füße

Unsere Füße führen im Grunde eine Art Schattendasein. Gegenbewegungen wie der immer wieder aufkeimende Barfuß-Laufen-Trend, extra entwickelte Barfuß-Schuhe oder sogenannte Barfuß-Pfade, die es auch den Städtern ermöglichen sollen, mal ohne Schuhwerk unterwegs zu sein, ändern daran aus unserer Erfahrung leider nicht viel. Über Füße spricht man nicht gern. Dabei sind sie mit entscheidend dafür, wie wir – im wahrsten Sinne des Wortes – aufgestellt sind.

Nahaufnahme einer Gänseblümchenwiese.

Chiropraktik in der Fastenzeit

Zwar fehlte in dieser Saison das gemeinsame Feiern mit roten Pappnasen & Co., die rituellen 40 Tage Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag stehen für viele aber trotzdem auf dem Plan. Damit nach diesen sechs Wochen aufgrund fehlender Ergebnisse kein Frust entsteht, sollte diese Phase aber nicht zu einer ungesunden Hau-Ruck-Aktion werden, die lediglich dem Wunsch folgt, die Körpermaße in einer Art Crash-Diät-Phase auf den herannahenden Sommer vorzubereiten. Wir möchten Ihnen hier einige Tipps an die Hand geben, die aus unserer Erfahrung gut funktionieren.

Eine Bilderwand mit Fotografien von kleinen Kindern.

Hauptsache gesund

Bei sogenannten „Schreibabys“ z.B. lässt sich das ständige Weinen aus unserer Erfahrung häufig durch eine Subluxation an der Wirbelsäule erklären und mit deren Auflösung eine sofortige Besserung erzielen. Auch bei anderen Erscheinungen wie einseitiger Kopfhaltung oder Schluckstörungen kommen Eltern mit ihren Babys auf uns zu. Ganz grundsätzlich stehen im Säuglingsalter vor allem Reflexe im Vordergrund. Umweltreize und körpereigene Bedürfnisse werden über das Rückenmark kommuniziert und im Gehirn in Äußerungen und Reaktionen umgesetzt.

Zwei Jugendliche sitzen auf einer Steinmauer und gucken in ihr Smartphone. In der einen Hand halten sie ihr Smartphone, mit der anderen stützen sie ihren Kopf.

Chiropraktik im Einsatz gegen den Handynacken

Schon wenn die Halswirbelsäule nur um 15 Grad nach vorne geneigt ist, wirken zusätzlich zum Gewicht des Kopfes noch weitere 13 Kilo auf den Rücken ein. Wer während des Gehens auf sein Handy guckt, dehnt seinen Nacken um mehr als 45 Grad. Dabei wirken Kräfte von über 20 Kilo auf den jeweiligen Nutzer ein – so als würde derjenige mit einem Kasten Wasser im Genick herumlaufen. Einleuchtend, dass sowas auf Dauer nicht gesund sein kann.